A la conquête, une petite histoire du progrès, 2010-2013

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Christophe Chammartin, A la conquête, une petite histoire du progrès, 2010-2013

In Rumänien sind es immer noch 30% der Bevölkerung, welche den Boden bebauen. Seit einigen Jahren machen sich aber westliche Unternehmen aus der Agrarindustrie in den fruchtbaren und billigen Landwirtschaftsregionen des Landes breit. Gerade weil sie Zugriff haben auf europäische Fonds für die Landwirtschaft, verändern diese Unternehmen die Ausgangslage grundlegend – und damit auch die Lebensbedingungen der rumänischen Bauern.
Vom Marktflecken Zagon über die grössere Stadt Sibiu (Hermannstadt) bis an den Fuss der Karpaten hat Christophe Chammartin ab September 2010 die Strassen von Transsilvanien unter die Füsse genommen und die verschiedenen Wirklichkeiten der rumänischen Landwirtschaft fotografiert. Die Bilder aus der sozialpoetischen Reportage des Künstlers zeigen eine Realität auf, die zwar teilweise bekannt, aber doch noch oft unter den Teppich gekehrt wird.

Bio

Christophe Chammartin
(1970, Lausanne) vit et travaille à Lausanne.
Titulaire d’un double CFC d’employé spécialisé en photographie et de photographe, il complète sa formation par de nombreux voyages à travers le monde. Membre de l’agence Rezo depuis 2001, Christophe Chammartin est lauréat de plusieurs Swiss Press Photo, de la 34e bourse du Talent Reportage, ainsi que du Grand Prix International de photoreportage sur les droits humains (Montréal).

www.rezo.ch
www.oeil-sud.ch