Deep Weather, 2013

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Ursula Biemann, Deep Weather, 2013

«Meine Arbeit war in den vergangenen Jahren fokussiert auf Öl und Wasser - die zwei global massgeblichen Flüssigkeiten, welche die Unterströmung bilden für jegliche Auseinandersetzung mit ökologischen Fragen, weil sie tiefgreifende Veränderungen im Naturhaushalt des Planeten bewirken. In Deep Weather stelle ich eine Verbindung her zwischen der unablässigen Suche nach fossilen Brennstoffen mit ihren schädlichen Auswirkungen auf das Klima und den Folgen, welche diese Suche für die einheimische Bevölkerung in entlegenen Gebieten dieser Welt hat. Der erste Teil des Videos kommentiert die riesige Abbaugrube für Teersand inmitten des weitläufigen Nadelwaldgürtels in Nordkanada. Der zweite Teil setzt sich dann mit den Auswirkungen des Schmelzens der Eisfelder am Himalaja auseinander: weltweit steigende Meerwasserspiegel, geothermische Katastrophen und extreme Wetterphänomene, welche die Lebensbedingungen in Bangladesh zunehmend beeinflussen. Das Video dokumentiert auch die gigantischen gemeinschaftlichen Anstrengungen, Schutzdämme aus Lehm aufzuschütten.»
 

Bio

Ursula Biemann
(1955, Zurich) vit et travaille à Zurich.
Artiste, écrivaine et vidéaste, elle étudie à la School of Visual Arts et le Whitney Independent Study Program à New York. Son travail artistique a été consacré par de nombreuses rétrospectives à travers le monde. Actuellement, elle est chercheuse à Zurich University for the Arts ZHdK et Michigan State University, Lansing. Nommée Docteur Honoris Causa ès Humanités par l’Université Umea, Suède, Ursula Biemann reçoit le Prix Meret Oppenheim en 2009.

www.geobodies.org